Aerial view of the Bohol coastline, Philippines

Country Guide

Philippinen-Reiseführer

Über 7.000 Inseln, die kegelförmigen Hügel der Chocolate Hills bis zum Horizont, eine Flussfahrt mit Mittagessen an Bord auf dem smaragdgrünen Loboc und eine säuerlich-deftige Küche, die förmlich nach einer zweiten Portion Reis verlangt – die Philippinen verbergen hinter dem Etikett „Badeparadies“ spektakuläre Landschaften im Landesinneren und eine intensive Esskultur. Travelers Route war im September 2023 eine Woche zwischen Manila und Bohol unterwegs (Landtour, Tauchgänge, Makati/BGC). Auf diesen Aufzeichnungen baut dieser Länderschwerpunkt auf. Alle Preise und Bestimmungen wurden mit Stand 2026 neu recherchiert.

Wer lieber von den Sehenswürdigkeiten her plant: Philippinen: 9 Sehenswürdigkeiten ordnet die Klassiker in der Reihenfolge, in der man sie tatsächlich abläuft — mit Preisen und Zeiten.

Nach Reisedauer: den passenden Reisestil wählen

Wichtige Vorbereitungen vor der Abreise

Die Philippinen sind für deutsche Staatsangehörige bis zu 30 Tage visumfrei (vor Ort verlängerbar) – unter zwei Bedingungen: Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein, und ein Rück- oder Weiterflugticket muss vorgezeigt werden können. Zusätzlich gilt für alle Reisenden die eTravel-Registrierungspflicht (kostenlos, innerhalb von 72 Stunden vor Ankunft); der ausgestellte QR-Code wird beim Check-in und bei der Passkontrolle gezeigt (kostenpflichtige Vermittlerseiten sind Betrug – nur über das offizielle etravel.gov.ph). Auf den Inseln ist ein Wagen mit Fahrer am effizientesten (auf Bohol ca. 2.500–3.500 Pesos pro Tag), am zuverlässigsten über die Unterkunft oder vorab gebucht. Im Tarsier-Schutzgebiet gelten strikte Regeln – kein Blitz, kein Anfassen, keine lauten Stimmen: Rücksicht auf die Tiere ist hier zugleich die wichtigste Reise-Etikette (Stand: Juli 2026).

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Beste Reisezeit und Budget

Die beste Zeit ist die Trockenzeit von Dezember bis Mai. Beim Besuch im September – am Ende der Regenzeit – zeigten sich die Hügel grün statt „schokoladenbraun“, doch die kurzen Regengüsse störten das Programm kaum. Das Preisniveau gehört zu den freundlichsten Asiens (einfache Lokale 200–400 Pesos pro Mahlzeit, Restaurants in Malls 400–800 Pesos, Mittelklassehotels auf Bohol ab 2.000–5.000 Pesos pro Nacht) – selbst mit Landtour und Tauchgängen wächst das Budget kaum. Währung ist der Philippinische Peso; in den Städten funktionieren Karten, auf kleineren Inseln und Märkten ist Bargeld Pflicht. Dass Englisch fast überall verstanden wird, senkt die Reisehürde zusätzlich.

Nach Asien – der Schwerpunkt wächst weiter

Die Philippinen sind nach Thailand, Vietnam und Hongkong & Macau der jüngste Baustein unseres Asien-Schwerpunkts – und der Ausgangspunkt für das neue Thema „Inseln und Strände“. Ab Frankfurt geht es in der Regel mit einem Umstieg nach Manila (ab ca. 15 Stunden). Wie bei Island und Portugal erweitern wir den Schwerpunkt Stadt für Stadt – immer dort, wo wir selbst unterwegs waren. Cebu, El Nido und Palawan folgen, sobald Material und eine erneute Reise es zulassen.

Die Philippinen in Bildern

Alle Fotos hat die Redaktion vor Ort aufgenommen.

Artikel über die Philippinen

Über Travelers Route

Travelers Route ist ein Reisemagazin, das von der Wahl des Reiseziels bis zur Gestaltung der Reise begleitet. Die Philippinen-Beiträge basieren auf den Aufzeichnungen unserer Reise im September 2023 (Erlebnisse, Fotos) und auf mit Stand 2026 neu recherchierten Fakten (Einreise, eTravel, Preise). Mehr zur Arbeitsweise unter Über uns und in den Redaktionsrichtlinien.