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Preise und Regeln zuletzt geprüftJuli 2026
Honolulus Küche ist keine „amerikanische Küche“. Sie ist ein weltweit einzigartiger Schmelztiegel, in dem sich die Esskultur der hawaiianischen Ureinwohner über mehr als hundert Jahre mit den Aromen japanischer, portugiesischer, chinesischer und philippinischer Einwanderer vermischt hat. Wir fassen die „Siegerstrategien“ für Frühstück, Mittag, Snack und Abend zusammen.
Das Wichtigste zuerst – der Schlemmertag in Honolulu
- Morgens Açaí-Bowl oder Loco Moco: Vor beliebten Lokalen bildet sich schon früh eine Schlange. Direkt nach der Öffnung geht es am reibungslosesten
- Mittags auf die „Plate-Lunch“-Kultur setzen: Garlic Shrimp, Poke, BBQ – die Box mit Beilage plus zwei Löffeln Reis ist die günstigste Art, auf Hawaii zu essen
- Als Snack führt kein Weg an der Malasada vorbei: Den von portugiesischen Einwanderern stammenden Schmalzkrapfen unbedingt „frisch frittiert“ bestellen
- Die Preise sind hoch – mit Streetfood kommt man aber gut weg: Ein Restaurant-Dinner kostet realistisch über 50 $ pro Person plus 15–20 % Trinkgeld. Wer auf Foodtrucks und Plate Lunch setzt, verändert die Gesamtsumme deutlich
Morgens – Waikiki beginnt mit einer Açaí-Bowl

Der Morgen in Waikiki beginnt mit einer Açaí-Bowl. Der Becher aus Açaí-Smoothie, geschichtet mit Granola und Obst, ist ein typisch hawaiianisches Frühstück, in dem gesundheitsbewusste Café-Kultur und tropische Fruchtinsel aufeinandertreffen. In einem Health-Bar-Café im Hotelviertel liegt der Richtwert bei rund 15 $. Für den größeren Hunger gibt es auch den Loco Moco aus Hacksteak mit Bratensoße, Spiegelei und Reis – ein Klassiker der Lokalküche, 1949 in Hilo entstanden; von der Grillplatte eines alteingesessenen Diners ist das der Geschmack des „hawaiianischen Alltags“.
Snack – bei Leonard’s auf die „frisch frittierte“ Malasada warten


Die Malasada, ein Hawaii-Souvenir-Klassiker, ist ein Schmalzkrapfen, den im 19. Jahrhundert auf die Zuckerrohrplantagen ausgewanderte Portugiesen mitbrachten. Das Mekka ist die 1952 gegründete Leonard’s Bakery – hier wird erst nach der Bestellung frittiert, sodass die Krapfen außen knusprig, innen fluffig und heiß in der Schachtel herauskommen. Neben Plain (Zucker) gibt es auch Füllungen wie Custard oder Haupia (Kokos). Knapp zehn Autominuten von Waikiki entfernt, ist auch das Retro-Schild ein bekannter Fotospot. Vor der Schlange muss man nicht zurückschrecken – sie bewegt sich schnell.
Mittags – Plate Lunch und Garlic Shrimp

Der Mittags-Star auf Hawaii ist der Plate Lunch – eine Box-Menü-Kultur mit Beilage, dazu Reis und Makkaronisalat, deren Wurzeln im Lunchpaket der Plantagenarbeiter liegen. Der König ist der Garlic Shrimp. Das Original sind die Foodtrucks der North Shore (ideal als Mittagessen auf der Oahu-Inselrundfahrt), doch auch rund um Waikiki gibt es Spezialitätenlokale, in denen man für rund 15–20 $ satt wird. Ein weiterer Klassiker ist Poke, mit Sauce marinierter Thunfisch. Nach lokaler Art kauft man ihn nach Gewicht an der Delikatesstheke im Supermarkt und isst ihn am Strand.
Abends – von der lokalen Pizzeria bis zum Steakhouse

Abends entspricht die Bandbreite der Auswahl direkt der Bandbreite des Budgets. Unser Favorit sind nicht die feinen Lokale für Touristen, sondern die bei Einheimischen beliebten Pizzerien und Diner – eine Pizza, die im Grunde ein aufgelegter Garlic Shrimp ist, wurde Hawaiis Esskultur des „alles mischen“ voll gerecht. Für einen besonderen Anlass gibt es die Steakhäuser in Waikiki (üblich sind 70–100 $ pro Person plus Trinkgeld), für den entspannten Abend auch lokale Burger oder Foodcourts. In jedem Lokal beim Bezahlen am Tisch die 15–20 % Trinkgeld nicht vergessen.
Praktische Infos zum Schlemmen in Honolulu
- Trinkgeld – In Lokalen mit Bedienung am Tisch 15–20 %. In Cafés mit Bestellung am Tresen und bei Foodtrucks freiwillig (am Terminal lässt sich auch 0 % wählen)
- Budget-Richtwert – Frühstückscafé rund 15 $ / Plate Lunch 15–20 $ / Dinner 50–100 $ plus Trinkgeld. Mit Foodtrucks als Schwerpunkt ist auch ein Tag im Bereich von 50 $ möglich
- Gegen Warteschlangen – Beliebte Lokale direkt nach Öffnung oder in der ruhigen Zeit gegen 14 Uhr ansteuern. Bei den Malasadas geht es trotz Schlange schnell
- Unterwegs – Innerhalb von Waikiki zu Fuß, für etwas weiter entfernte Lokale wie Leonard’s mit „TheBus“ (Stadtbus) oder Ridesharing
- To-go-Kultur – Die Portionen sind groß, „To go“ (zum Mitnehmen) ist selbstverständlich. Ein Kühlschrank im Hotel erleichtert das Schlemmen
Weiterlesen – auf Reisen durch Hawaii und die USA
- Die ganze Reiseplanung → Hawaii: Oahu und Big Island in 8 Tagen
- Der Überblick zum USA-Special → Die USA – das Reiseland im Überblick
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